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Der generische Entscheidungsprozess


Der generische Entscheidungsprozess ist aus der Praxis entwickelt und beweist, dass es möglich ist, beliebig komplexe Entscheidungprozesse in allen Organisationsbereichen über eine einzige, einfache und gleichbleibende Struktur abzuwickeln.

 Einleitung

Globalisierung und Marktdynamik haben den Entscheidungsdruck auf Unternehmen permanent erhöht. Dieser Druck wird zusätzlich höher, je erfolgreicher ein Unternehmen ist. Hinzu kommt, dass Entscheidungen immer schneller zu treffen sind. Besonders große und verteilte Organisationen können in dieser Situation fast nur noch zwischen Schnelligkeit zu Lasten der Transparenz oder umgekehrt wählen. Beide Varianten liefern keine wirklich optimales Ergebnis.

 Zielsetzung

Mit Hilfe des generischen Entscheidungsprozesses wird:

  • das gesamte vorhandene Humankapital organisationsübergreifend für Entscheidungen verfügbar. Damit ist in jedem Entscheidungsprozess das maximale Wissen verfügbar.
  • eine Entscheidungsplattform bereitgestellt, die sowohl die notwendige Geschwindigkeit als auch ein Optimum an Transparenz für die Prozessbeteiligten und die jeweilige Führungsebene bietet.
  • ein eigener Raum für Entscheidungsprozesse möglich, der ein hohes Maß an Meinungsvielfalt zulässt und damit Innovation fördert.
  • es möglich Ertragspotentiale zu erschliessen, die mit klassischen Maßnahmen der Kosten- oder Etragsoptimierung nur schwer oder teilweise zu realisieren sind.
  • das Wissen aus jeder Entscheidung automatisch dem "Unternehmenslangzeitgedächtnis" zugeführt (Bibliothek für Entscheidungswissen).
  • die prozessbegleitende Qualitätssicherung (Risk-Management) Realität. Keine andere Form der Entscheidungsfindung kann das gewährleisten.

 Vorgehensweise

Das Implementieren des generischen Entscheidungsprozess funktioniert am einfachsten über klassisches "Learning-by-doing". Das wird erreicht, indem wir zunächst Entscheidungsprozesse aktiv begleiten. In dieser Phase werden desweiteren ausgewählte Mitarbeiter über "Train-the-Trainer" Maßnahmen von uns ausgebildet, ihre Kollegen in dieser Lernphase zu unterstützen. Zum anderen konzentrieren wir uns darauf, die Führungsebene mit ihrer besondere Rolle in solchen Entscheidungsprozessen vertraut zu machen. Mit dieser besonderen Rolle der Führungsebene steht und fällt die Leistungsfähigkeit und der langfristige Erfolg des generischen Entscheidungsprozesses.

Es hat sich als sehr hilfreich erwiesen, wen wir die Fortschritte des generischen Entscheidungsprozesses im Rahmen eines Monitorings überwachen. Unser Monitoring findet am Anfang in kürzeren, dann in immer längeren Abständen statt. Aus diesem Monitoring leiten wir, gegebenenfalls, gemeinsam mit unseren Kunden, weitere Maßnahmen ab.

 Ergebnis

Wenn es einem Unternehmen gelingt, nachhaltig und regelmäßig erfolgreiche Entscheidungen herbeizuführen und Fehlentscheidungen weitestgehend zu vermeiden, ist eine bleibend überdurchschnittliche Rendite möglich. Das ist der Ausgangspunkt für die Idee von Richard Sattler. Der generische Entscheidungsprozess ist, als zentraler Bestandteil unseres Konzeptes, aus dieser Idee entstanden. Im Verbund mit den anderen Komponenten (SkillScout®, Bibliothek für Entscheidungswissen, Entscheidungscontrolling) erhält die Unternehmensorganisation ein neues Element. Wir nennen ihn "Entscheidungsraum" (Decision Workspace). Dieses Erweitern der Organisation ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, weil es sich in der Praxis als weit einfacher erwiesen hat, unserem Konzept "Raum" zu geben als zu versuchen, es in die vorhandenen Strukturen und Abläufe zu integrieren.

Ohne weiteres Zutun, quasi als Dreingabe, schafft unsere erfolgreich in die Praxis umgesetzte Systematik automatisch hohe bis höchste Zufriedenheit bei allen Beteiligten und Betroffenen (Also Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten).