Zum Thema...

Entscheidungscontrolling (gdControl)


"Hinterher ist man immer schlauer." Diese Tatsache hilft, zukünftige Entscheidungen zu optimieren. Für ein wirkungsvolles Risk-Management von Entscheidungsprozessen ist es hinterher, jedoch, zu spät. Ein effektives und einfaches Entscheidungscontrolling muss daher sicherstellen, dass die Führungsebene bei jedem Entscheidungsprozess von Beginn an über alle Aspekte informiert ist und bei Bedarf eingreifen kann.

 Einleitung

Vor allem das schwer kalkulierbare Schadenspotential von Fehlentscheidungen machen das Controlling von Entscheidungsprozessen sehr wünschenswert. Das Hauptaugenmerk des Entscheidungscontrollings liegt daher auf zwei Faktoren des Entscheidungsprozesses, der Qualität des Entscheidungsteams und der Qualität des eigentliches Prozesses. 

 Zielsetzung

Herausragende Eigenschaft, der von uns konzipierten Entscheidungsprozesse ist ihre Einfachheit. Deshalb darf das Controlling nicht unnötige Komplexität mit sich bringen und soll folgende Ziele erreichen:

  • Die Contollingfunktion für die Qualität des Entscheidungsteams und des eigentlichen Prozesses sind integraler Bestandteil des Entscheidungsprozesses.
     
  • Die jeweilige Führungsebene ist, auch wenn sie nicht aktiv an einem Entscheidungsprozess beteiligt ist, permanent über jeden Entscheidungsprozess informiert.
     
  • der relative und absolute Erfolg von Entscheidungen kann in verschiedenen Zeitabständen nach Abschluß des Entscheidungsprozesses "nachgemessen" werden.
     
  • Für eine beliebige Periode kann eine Entscheidungsbilanz für alle in dieser Periode getroffenen Entscheidungen erstellt werden.
     
  • Es können mittel- bis langfristig "Marker" abgeleitet werden, die bei zukünftigen Entscheidungen helfen, vorab Potentiale und Risiken zu erkennen.
 Vorgehensweise

Der klassische Anteil des Entscheidungscontrollings, bei dem über einen Soll-Ist Vergleich die Performance von einzelnen oder mehreren Entscheidungsprozessen gemessen wird, ist quasi in den generischen Entscheidungsprozess "eingebaut". Das Monitoring von Entscheidungsprozessen hat, insbesondere in stark verteilten Organisationen, ebenfalls eine IT-technische Dimension die wir installieren und einrichten müssen. Entscheidend ist, jedoch, die Rolle, die von der Führungsebene in Bezug auf das Entscheidungscontrolling ausgeübt werden muss. Im Rahmen von Management-Workshops vermitteln wir das notwendige Wissen und vor allem das Verständnis für diese hochsensible Funktion.

 Ergebnis

Optmimale Entscheidungsprozesse erfordern maximales Wissen, jedoch nicht zwingend die aktive Beteiligung der Führungsebene an jeder Entscheidung. Es ist in unserem System, jedoch, Führungsaufgabe, die permanente Qualitätssicherung und das Risk-Management von Entscheidungsprozessen sicherzustellen. Deshalb haben wir diese Aufgabe auf eine sehr einfache und effektive Art und Weise in unseren generischen Entscheidungsprozess integriert. Das absolute Novum unseres Entscheidungscontrollings ist die prozessbegleitende Komponente. Nur so kann dem besonderen Risiko von Entscheidungsprozessen entsprochen werden, indem nicht erst nach, sondern schon während des Prozesses die notwendige Qualitätssicherung stattfindet. Kein uns bekanntes System verfügt über eine solche Möglichkeit.