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Entscheidungsmanagement... Was ist das eigentlich?


Entscheidungsmanagement ist ein zusammenfassender Begriff für alle strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, die darauf abzielen, eine Organisation nachhaltig in die Lage zu versetzten optimale Entscheidungen zu treffen

Für das Entscheidungsmanagement gibt es drei Zielgrössen:

 

  1. Entscheidungsqualität
  2. Entscheidungsgeschwindigkeit
  3. Entscheidungsfähigkeit

Diese Zielgrössen sind keine absoluten Kriterien sondern relativ zu anderen Unternehmen / Organisationen / Organisationseinheiten zu sehen. D.h. es gilt das Prinzip, dass der „Einäugige unter Blinden König ist“. Entscheidungsmanagement lässt sich demzufolge nur „greifen“, wenn man zunächst die Zielgrössen für die eigene Organisation „kalibriert“, also einen Ausgangspunkt definiert um zukünftig die Leistung – sprich die Veränderung – des Entscheidungsmanagements  beurteilen zu können.

Für die „Kalibrierung“ sind zwei Schritte notwendig:

  1. Messen der Zielgrössen in der eigenen Organisation anhand von beispielhaften Entscheidungen der letzten 3 – 5 Jahre.
  2. Benchmarking der Messergebnisse gegenüber anderen, vergleichbaren Organisationen. (das ist innerhalb eines Unternehmens möglich, gegenüber Konkurrenten oder anderen Unternehmen leider schwierig)

Ist die Organisation einmal kalibriert, können nach dem gleichen Grundprinzip aktuelle Entscheidungen überprüft und bewertet werden. Über klassische Methoden wie KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) können die Zielgrössen permanent verbessert werden.

Ein derart betriebenes Entscheidungsmanagement macht eine organsationsübergreifend gleichbleibende und möglichst einfache Entscheidungssystematik geradezu zwingend logisch.